Armeebotschaft 2025: Neues Artilleriesystem, Leopard 2 Instandsetzungen, Nachrichtenverbund

Mit der Armeebotschaft legt der Bundesrat fest, welche Ausrüstung und Waffensysteme die Armee kaufen und wieviel für Immobilien und Ausbildungsanlagen ausgegeben werden soll. Die Armeebotschaft geht entsprechend als Antrag ans Parlament zur Beratung und Entscheidung.

In der Armeebotschaft 2025 sind 1.5 Milliarden Franken für Beschaffungsprojekte, 185 Millionen Franken sind für Immobilienprojekte vorgesehen.

Beschaffungsvorhaben:

32 Einheiten des radgestützten Artilleriesystem des Typs AGM Artillery Gun Module. Produziert wird dieses von der Firma KNDS Deutschland. Es soll die Panzerhaubitze M-109 ersetzen. Kostenpunkt: 850 Millionen Franken.

255 Millionen Franken für Instandsetzungsarbeiten bei den bestehenden Leopard-2-Panzern.

110 Millionen Franken für den Ausbau der Informatik bei der Truppe.

72 Millionen Franken für Software für einen schnellen, sicheren und standardisierten Datenaustausch.

80 Millionen Franken um die Fähigkeiten des Nachrichtenverbundes und der Sensoren zu erweitern, mit zusätzlichen Passivradaren für das Luftlagebild.

30 Millionen Franken für Mini-Drohnen.

Hinzu kommen unter anderem ein medizinisches Zentrum für 21 Millionen und eine verlegbare Truppenunterkunft für 24 Millionen Franken.

Daneben beantragt der Bundesrat, dass die F-5-Tiger-Flotte ausser Dienst gestellt wird. Das Parlament hat das Ende der Patrouille Suisse bereits beschlossen, nachdem es eine Ausserdienststellung der F-5-Tiger 2022 noch abgelehnt hatte, wie Amherd vor den Medien betonte. Allerdings will das VBS noch prüfen, ob die Kunstflugstaffel künftig mit anderen Flugzeugen arbeiten kann, die günstiger sind und weniger Emissionen verursachen.

Quellen: BR/VBS, Tagesanzeiger