Der Verband Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG) empfiehlt sowohl Nationalrat Markus Ritter als auch Regierungsrat Martin Pfister als Nachfolger von Bundesrätin Viola Amherd. Beide Kandidaten haben aufgrund ihrer Standpunkte zur Sicherheitspolitik und zur Armee sowie aufgrund ihrer Persönlichkeit gleichermassen überzeugt.
Der Verband Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG) hat heute beide Bundesratskandidaten in die Mannschaftskaserne der Berner Truppen zum Hearing der Milizverbände eingeladen. Nationalrat Markus Ritter und Regierungsrat Martin Pfister haben ihre Standpunkte vor den Mitgliedsverbänden des VMG sowie weiteren eingeladenen Milizorganisationen – darunter zahlreiche Offiziers- und Schützengesellschaften – dargelegt. Beide Kandidaten haben zu den Themenbereichen Sicherheitspolitik, Armeefinanzen, Führung des Departements VBS, Alimentierungsproblematik in Armee und Zivilschutz sowie Ausserdienstliche Tätigkeiten und Milizprinzip Stellung bezogen.
Beide Kandidaten geeignet
Der VMG hält beide Kandidaten für kompetent und sicherheitspolitisch versiert, um die Nachfolge von Bundesrätin Amherd anzutreten. Nach dem Hearing steht fest, dass sowohl Nationalrat Ritter als auch Regierungsrat Pfister das volle Vertrauen der Miliz haben. „Obschon beide Kandidaten offensichtlich über unterschiedliche Qualitäten verfügen, ist die Differenz zwischen den beiden im Ergebnis gering. Deshalb schlagen wir aus Sicht der Milizverbände beide Kandidaten zur Wahl vor“, hält Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident VMG, fest.
Bei Nationalrat Ritter hebt der VMG seinen Gestaltungswillen und seine Führungsstärke hervor. Bei Regierungsrat Pfister stach im Besonderen seine vertiefte Dossierkenntnis im Bereich Sicherheitspolitik und Armee hervor. „Wir sind sehr zufrieden über das, was wir heute gehört und gesehen haben. Wir wünschen beiden Kandidaten gleichermassen viel Glück bei der Bundesratswahl am 12. März,“ sagt Holenstein.
Eine aussergewöhnliche sicherheitspolitische Lage
„Dass sich die Miliz im Zusammenhang mit der Wahl des neuen Chefs VBS einbringt, ist aus unserer Sicht aufgrund der besonderen sicherheitspolitischen Lage in Europa nicht nur richtig, sondern auch dringend und wichtig“, erklärt Holenstein. Mit dem Hearing konnten sich beide Kandidaten, unmittelbar nacheinander, erstmals ausführlich zur Sicherheitspolitik äussern. „Allein die Tatsache, dass das VBS in den nächsten Jahren das Schlüsseldepartement sein wird und die Miliz im Bereich Sicherheit sowie Armee staatstragend ist, rechtfertigt das heutige Hearing,“ so Holenstein. Der VMG dankt beiden Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem auch für die Medien offenen Hearing und wird den neugewählten Chef VBS tatkräftig unterstützen.
Quelle: VMG, Fotos: Defence & Security News