Die Ukraine lässt sich nicht brechen

Mit der Wahl Donald Trumps ist eine neue Dynamik in den Kampf um die Ukraine gekommen. Der amerikanische Präsident scheint einen Frieden um jeden Preis anzustreben, er schmeichelt Putin und droht Selenski. Dieser aber ist sperriger, als geduldet werden kann.

Der Fluss der Geschichte, der in den vergangenen Jahren schon trübe, dreckig und blutig daherkam, gerät jetzt, mit dem Amtsantritt des neuen amerikanischen Präsidenten, in erhebliche Turbulenzen. Wirbel, die in unerwartete Richtungen ausgreifen, folgen schnell aufeinander, so dass vernünftige Voraussagen unmöglich werden. Morgen kann alles passieren, und dieses «alles» hängt nicht davon ab, was heute oder gestern geschehen ist. In diesem Fluss jedoch gibt es Grundkonstellationen, die unabhängig vom allgemeinen Chaos sind.

Ganzer Artikel auf NZZ, Foto: Max Kukurudziak