Luftpolizei-Einsatz der Schweizer Luftwaffe

Divisionär Peter Merz, Kommandant Luftwaffe

Gestern berichtete CH Media über einen Luftpolizei-Einsatz der Schweizer Luftwaffe, bei dem ein chinesisches Staatsluftfahrzeug durch zwei unserer F/A-18 Kampfflugzeuge gemäss Standardprozess kontrolliert wurde. Dabei behauptet CH-Media fälschlicherweise, dass der Geschäftsträger ad interim der chinesischen Botschaft mit mir telefoniert hätte und von mir unfreundlich behandelt worden wäre.

Ich stelle hiermit klar, dass ich nie mit der chinesischen Botschaft Kontakt gehabt habe – weder mit dem chinesischen Geschäftsträger ad interim noch mit einem anderen Mitarbeitenden.

Umso unverständlicher ist es, dass der verantwortliche Journalist Henry Habegger diese schwere Anschuldigung veröffentlicht hat, ohne mich oder die Medienstelle mit den Behauptungen zu konfrontieren. Stattdessen wird einer anonymen Quelle geglaubt. Dies verstösst gegen die Sorgfaltspflicht von Journalisten (Pflichten der Journalistinnen und Journalisten, Ziffer 3.8, Anhörung bei schweren Vorwürfen).

Das ist nicht nur unseriös, sondern auch rufschädigend. Ich lasse das nicht stehen und prüfe derzeit rechtliche Schritte. Zudem erwarte ich, dass sämtliche Artikel mit diesem falschen Inhalt von CH-Media Patrik Müller sofort entfernt werden.

Quelle: LinkedIn Post von Peter Merz

Richtigstellung der Armee

CH-Media berichtete über einen Luftpolizei-Einsatz der Luftwaffe, bei dem ein chinesisches Staatsluftfahrzeug durch zwei F/A-18 Kampfflugzeuge gemäss Standardprozess kontrolliert wurde. Dabei behauptet CH-Media, dass der Geschäftsträger ad interim der chinesischen Botschaft mit dem Kommandanten der Luftwaffe telefoniert hätte und von diesem unfreundlich behandelt worden wäre. Diese Behauptung ist falsch.

Die Gruppe Verteidigung hält fest, dass der Kommandant der Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, nie mit der chinesischen Botschaft Kontakt gehabt hat – weder mit dem chinesischen Geschäftsträger ad interim noch mit einem anderen Mitarbeitenden.

Quelle: VBS/Vtg