Je reicher eine Nation wie die Schweiz, desto weniger wären die Menschen bereit, sich dafür zu opfern. Daran hat auch der Ukraine-Krieg kaum etwas geändert. Um Pazifismus geht es dabei nicht.
Es ist die ultimative Frage: ob wir für unser Land, also die Schweiz, kämpfen würden. Seit Jahren fällt die Antwort darauf immer ablehnender aus. Die Zahl der Menschen, die bereit wären, ihre Heimat zu verteidigen, sinkt seit den Achtzigerjahren weltweit. Seit Mitte der 2000er ist ein Stillstand zu beobachten und in einigen Ländern gar eine Zunahme, aber das Niveau aus dem Kalten Krieg wird nicht mehr erreicht. Daran hat auch der russische Angriff gegen die Ukraine nichts geändert – ausser für die umliegenden Nationen.
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