Nach der Bundesratssitzung über ein neues Katastrophenschutzmodell für Zivilschutz und Zivildienst schrieben Medien, die Verteidigungsministerin sei ins offene Messer gelaufen. Nun zeigen unveröffentlichte Dokumente, wie es wirklich war.
Seit über einem Jahrzehnt wird an einem neuen Dienstpflichtsystem für die Schweiz gefeilt. Doch der grosse Wurf bleibt bis heute aus – trotz heikler geopolitischer Lage. Auch der jüngste Versuch scheiterte: Am Tag von Viola Amherds Rücktritt, am 15. Januar, präsentierte der Bundesrat nur einen Minimalkompromiss. Künftig soll auch für Schweizerinnen der Orientierungstag von Armee und Zivilschutz obligatorisch werden. Das vorgeschlagene Dienstpflichtmodell hingegen sei zu teuer und zu wenig zielführend. Das Verteidigungsdepartement (VBS) soll bis Ende 2027 einen Antrag «zum weiteren Vorgehen» präsentieren.
Ganzer Artikel auf NZZ, Foto: VBS/DMA