Das Militär rüstet sich für den Drohnenkrieg: Der Bund gibt dafür 47 Millionen Franken aus

Das Militär soll in kurzer Zeit Schweizer Kampfdrohnen einsetzen können. Erste Versuche könnten schon bald in einem entlegenen Bergtal stattfinden. Doch die strengen Ausfuhrbestimmungen für Rüstungsgüter drohen die Pläne der Armee zu durchkreuzen.

Sie sind allgegenwärtig, die wackeligen Videos aus der Ukraine. Eine Drohne schwebt über dem Schlachtfeld. Die Kamera überträgt live, wie das Fluggerät langsam suchend über die Trümmerlandschaft fliegt, bis der Operateur einen Soldaten entdeckt, der in einem Erdloch in Deckung sitzt. Der Mann hat keine Chance – punktgenau lässt die Drohne eine Granate fallen.

Thomas Rothacher, Armasuisse-Vize und Chef der Drohnen-Task-Force: Wir wollen 2027 über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um in einer ausserordentlichen Lage bewaffnete Drohnen über grössere Distanzen einsetzen zu können.

Ganzer Artikel auf NZZ, Foto: Defence & Security News