Madrid will 10 Milliarden Euro mehr für die Armee ausgeben

Premier Pedro Sánchez erhöht die Verteidigungs­ausgaben seines Landes, gegen den Willen seiner linken Koalitions­partner. Leisten kann sich das florierende Land eine grössere Armee problemlos.

Nun also doch. Spanien, bisher Europas Schlusslicht in Sachen Militärausgaben, wird sein Verteidigungsbudget nicht erst 2029 auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben, wie es zuvor der Plan war. Das von der Nato eingeforderte Ziel soll nun bereits in diesem Jahr erreicht werden.

Möglich machen das mehr als 10 Milliarden Euro, die Regierungschef Pedro Sánchez in den Verteidigungshaushalt einspeisen wird, wie er am Dienstag ankündigte. Bisher gibt Spanien 20 Milliarden für Verteidigung aus, das entspricht etwa 1,3 Prozent des BIP.

Ganzer Artikel auf Tagesanzeiger, Foto: Arne Müseler/Wikimedia