Offiziere der Panzertruppen fordern: 100 Mia. und 250’000 Soldaten: Jetzt Fähigkeitslücken schliessen

Es ist als Offiziersgesellschaft der Panzertruppen unsere Aufgabe, Lösungen zu Problemen auszuarbeiten, welche die Panzertruppen und die Schweizer Armee betreffen. In der Schweiz sind wir Bürger die Armee und wir Offiziere tragen die Verantwortung und haben somit die Pflicht mitzubestimmen.

Wir machen uns grosse Sorgen, dass wir nicht verteidigungsbereit sind, wenn sich der Krieg in Europa ausweitet. Wir fordern funktionierende und pragmatische Lösungen – unsere Milizarmee hat jederzeit einsatzbereit und wachsam auf dem Posten zu stehen – heute, nicht erst wenn es zu spät ist! Die OG Panzer ist von der Armee und der Politik unabhängig.

Worum geht es?

Wir müssen den Widerstandswillen stärken – gegen jeden Angriff von aussen und gegen die Gefahren im Innern wie Erschlaffung, Zerrissenheit und Defaitismus… lassen wir uns von unseren Widersachern nicht einreden, wir wären zu schwach, alleine und hätten keine Wahl. Uns fehlt nicht die Kraft, uns fehlt der Wille. Lassen wir uns nicht einschüchtern und packen an! (Oberstlt Erich Muff, Präsident OG Panzer)

Investitionen jetzt

Wir haben gute fähige Soldaten, aber keine Ausrüstung. Mit den 100 Mia. werden die dringendsten Lücken geschlossen, der Kampfkern aufgebaut, der Bestand an Soldaten auf 250’000 Soldaten erhöht und die Durchhaltefähigkeit verlängert. Nur mit 100 Mia. Investitionen wird die Schweiz wieder verteidigungsfähig.
Ein zuwarten ist nicht mehr vertretbar: 13 Mia. Fr. sind sofort bis 2026 zu sprechen und 100 Mia. Fr. bis 2030.

Wie weiter? Was über die Jahre zu viel gespart wurde, muss zurück in die Armee

Die Friedensdividende seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion beträgt rund 144 Milliarden Schweizer Franken, dieses Geld wurde bei der Landesverteidigung seit 1991 gespart. Basis für die Berechnung: Verteidigungsausgaben 1990 (Nominalwert Fr. 5,9 Mia), BIP 1990 (Nominalwert Fr. 369,2 Mia), entspricht Verteidigungsausgaben von 1,6% BIP. Die Friedensdividende entspricht der aufsummierten jährlichen (inflationsbereinigten) Differenz zwischen 1,6% des Bruttoinlandproduktes und den tatsächlichen Verteidigungsausgaben.

Warum ist eine schrittweise Erhöhung der Verteidigungsausgaben bis 2035 unter den aktuellen geopolitischen Entwicklungen nicht akzeptabel?

Mehrere westlichen Staaten und auch die Europäische Union vertreten derzeit die Auffassung, dass sich die sicherheitspolitische Lage ab den Jahren 2027/2028 deutlich zuspitzen könnte. Hintergrund sind parallele Entwicklungen in Europa und im Pazifik, welche beide das Potenzial für weitreichende militärische Eskalationen besitzen. Es wäre daher politisch verantwortungslos die Erhöhung der Verteidigungsausgaben weiter aufzuschieben und die Armee nicht so schnell wie möglich wieder verteidigungsbereit zu machen – wenn es jetzt keinen mutigen politischen Entschluss gibt, wird die Armee die Schweiz im Kriegsfall nicht verteidigen können!

Das ganze Positionspapier der OG Panzer mit allen harten Fakten und Wahrheiten jetzt auf der Webseite der OG Panzer