Cécile Klusák (27) hat genug vom Armee-Bashing – und schiesst zurück. Die Chefredaktorin des «Schweizer Soldaten» nimmt jetzt die Politik in die Pflicht.
Es geht etwa um verlotterte Fahrzeuge, fehlende Soldaten oder sexuelle Belästigung. Dazu kommen Indiskretionen beim Verteidigungsdepartement, der überraschende Abgang von Armeechef Thomas Süssli (58) oder Betrugsvorwürfe bei der Rüstungsfirma Ruag. Wenn die Armee in den Schlagzeilen ist, dann oft negativ.
Das Resultat: Sie wird als «Chaostruppe» betitelt, als «Fass ohne Boden», das Steuergelder verschlingt und weder Strategie noch Führung hat.
Cécile Klusák hat genug von diesem Armee-Bashing. Die 27-Jährige ist Co-Chefredaktorin der Zeitschrift «Schweizer Soldat» und Infanteristin im Militär. «Es werden Begriffe wahllos vermischt», sagt sie. Die Milizarmee sei nicht die Armeeführung, die Führung nicht die Ruag – und die Ruag nicht das Verteidigungsdepartement.
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