Ein Departement am Limit: Das VBS ist in einer tiefen Vertrauenskrise

Inmitten wachsender Bedrohungen wirkt das Verteidigungsdepartement nicht wie das sicherheitspolitische Rückgrat des Landes, sondern wie ein Krisenherd.

«Signifikant abgenommen» habe die Zufriedenheit mit den Leistungen der Armee im letzten Jahr. So steht es in der ETH-Studie «Sicherheit 2025». Gründe sehen die Autoren in den vielen Berichten über die «Baustellen und Probleme» im Verteidigungsdepartement (VBS).

Die Unzufriedenheit ist nur ein Symptom eines grösseren Problems: des Vertrauensverlusts in Politik und Öffentlichkeit gegenüber dem grössten Departement des Bundes. In den letzten Monaten lieferte das VBS eine negative Schlagzeile nach der anderen.

Ende 2024 schickte die Finanzdelegation des Parlaments (FinDel) der damaligen Verteidigungsministerin Viola Amherd einen alarmierenden Brief. Es ging um Grossprojekte, die teurer wurden oder sich verzögerten. Mitte Januar trat Amherd zurück.

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