Aus Belarus ist erneut eine scharfe Drohne auf litauisches Gebiet geraten. Das baltische Nato-Land ist alarmiert – und fordert mehr Unterstützung vom westlichen Militärbündnis.
Eine in Litauen abgestürzte Drohne war mit rund zwei Kilogramm Sprengstoff bestückt. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Vilnius mit. Das unbemannte Flugobjekt sei nach dem Auffinden von Spezialkräften der litauischen Armee deaktiviert worden. Es war mutmaßlich aus Belarus kommend in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Mitglieds eingeflogen und nach mehrtägiger Suche auf dem Truppenübungsgelände Gaiziunai bei Jonava gefunden worden. Dabei soll es sich um eine sogenannte Gerbera-Drohne handeln, die äußerlich den von Russland in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzten Shahed-Kampfdrohnen ähneln.
Ganzer Artikel auf Welt, Foto: Symbolbild (Russische Gerbera-Drohne in der Ukraine)