Mit einem automatischen Ausweichsystem für Drohnen hätte die Ruag die weltweite Aviatik revolutionieren sollen. Nach jahrelangen Tests dürfte das Projekt bald eingestampft werden.
Anfang Juli kündigte Bundesrat Martin Pfister (Mitte) an, dass alle 17 Top-Projekte in seinem Verteidigungsdepartement durchleuchtet werden sollen. Einen Monat später orientiert das VBS bereits über die ersten Resultate dieser Überprüfung – und auch über die ersten möglichen Konsequenzen.
Besonders gespannt wartete man in Militärkreisen auf den Entscheid bei der Aufklärungsdrohne ADS 15. Die Beschaffung geht noch auf die Zeit zurück, als Ueli Maurer Verteidigungsminister war. Zehn Jahre und 298 Millionen Franken ausgegebenes Geld später haben die Drohnen, die vom israelischen Hersteller Elbit kommen sollen, nach wie vor den Stand eines «Entwicklungsprojekts».
Pfister erwog Anfang Sommer, das Projekt komplett abzubrechen. Ganz so weit kommt es nicht. Aber es deutet daraufhin, dass bedeutende Abstriche gemacht werden müssen.
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