Jetzt schlägt die Stunde der Falken

Gleich zwei ehemalige Luftwaffenkommandanten schalten sich in die F-35-Debatte ein: Obwohl die Flugzeuge teurer werden, müsse die Schweiz noch mehr Jets kaufen. In Bundesbern herrscht ein Zahlenbasar.

Er fliegt noch immer. Der Ex-Luftwaffenkommandant Markus Gygax ist kaum mit seinem Gleitschirm gelandet, als ihn die «NZZ am Sonntag» am Telefon erreicht. Der ehemalige Kampfpilot ist im Appenzellerland gestartet und hat den Säntis umrundet. Wieder mit festem Boden unter den Füssen, bricht es aus ihm hervor: «Mit nur 30 Flugzeugen kann man die Sicherheit des Landes sicher nicht garantieren», so Gygax.

Die russische Bedrohung ändere alles: «Wir können den Frieden nur sichern, wenn wir eine gewisse Stärke haben.» Die Mehrkosten beim F-35 seien ein Ärgernis – für ein reiches Land wie die Schweiz bedeuteten 1,3 Milliarden Franken Mehrkosten aber keinen besonders hohen Betrag: «Es ist peinlich, was für eine Debatte das auslöst, dass unser neuer Kampfjet ein wenig teurer wird.»

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