Bundesrat will Ex-Soldaten Waffe wegnehmen

Wer zehn Jahre lang seine Armeewaffen nicht mehr im Schiesssport verwendet hat, soll sie abgeben müssen, findet die Linke – und nun auch der Bundesrat. Eine bürgerliche Armeeforderung unterstützt die Regierung dagegen nicht. Der Militär-Dachverband ist schockiert.

2011 stimmte das Volk über eine SP-Initiative ab: Alle Armeewaffen sollten ins Zeughaus. «Wohin mit dem Sturmgewehr?», fragte die NZZ damals ihre Leserschaft. Die Rechten antworteten: in den Kleiderschrank des wehrhaften Bürgers. Das Volk folgte – die Waffen blieben zu Hause.

Fast fünfzehn Jahre später beschäftigen sich Linke im Nationalrat wieder mit Armeewaffen. Dieses Mal geht es nicht um die Waffen der Aktiven, sondern um jene Pistolen und Gewehre, die ehemalige Soldaten zu Hause haben. Über dreissig Parlamentarier fordern eine gesetzliche Pflicht, um privatisierte Militärwaffen wieder einzuziehen – wenn der Inhaber sie über ein Jahrzehnt lang nicht im Schiesssport verwendet hat.

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