Die Schweiz kann ihren Luftraum nicht gegen Drohnenangriffe schützen. Neue Kanonen könnten helfen. Doch ihre Beschaffung ist nicht vor 2030 geplant.
Die 19 Kampfdrohnen, die Russland letzte Woche über Polen fliegen liess, haben gezeigt: Die EU- und Nato-Staaten können sich derzeit nicht ausreichend gegen Drohnenattacken wehren. Auch die Luftverteidigung der Schweizer Armee könnte einen solchen Angriff zurzeit nicht abwehren, wie Verteidigungsminister Martin Pfister dieser Redaktion sagte.
«Wir haben zwar Luftabwehrsysteme, um Drohnen aus kurzer Distanz abzuschiessen, aber nicht lückenlos. Uns fehlen zudem Systeme mit mittlerer und längerer Reichweite», sagte Pfister im Interview. Heute stehen der Schweizer Armee für die Abwehr aus kurzer Distanz die Kanonen M Flab und die Raketen Stinger zur Verfügung. Die Abwehrsysteme wurden in den 1960er- respektive in den 90er-Jahren eingeführt. Für die moderne Drohnenabwehr sind sie ungeeignet, wie die «Aargauer Zeitung» berichtete.
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