Thomas Süssli war vielen zu politisch. Jetzt tritt er ab und sagt: Es gebe «mehr als deutliche Anzeichen dafür», dass sich Russland darauf vorbereite, den Krieg mit dem Westen ab 2028 auszuweiten.
Als Jugendlicher wollte Thomas Süssli Zauberer werden, stattdessen wurde er Armeechef. Sein grösstes Kunststück in den sechs Jahren: wieder und wieder mehr Geld für die Armee zu fordern, ohne es direkt zu sagen.
Viola Amherd holte den früheren Banker, der nur fünf Jahre Berufsoffizier war, bevor er Armeechef wurde, als Reformer. Er sollte Skandale von der Armee fernhalten, die Kultur ändern und sie modernisieren. Doch der Ukrainekrieg machte Süssli zum öffentlichen Warner. Nun hat Süssli den Stab vor fünf Tagen an seinen Nachfolger Benedikt Roos übergeben. Und doch tut er es noch einmal: Er warnt.
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