Raketen gegen Vorkasse: Pfister will zusätzliche Luftabwehr beschaffen

Die Auftragsbücher der Rüstungsfirmen sind prallvoll. Deshalb soll die Schweiz bis zu zwei Drittel des Kaufpreises von wichtigen Rüstungsgütern vorab zahlen, um auf der Warteliste möglichst weit nach vorne zu kommen.

Die starke Nachfrage hat gemäss dem VBS zur Folge, dass die Preise für Rüstungsgüter jüngst um bis zu 40 Prozent gestiegen sind. Auch die Wartefristen für Lieferungen hätten sich um bis zu sechs Jahre verlängert. Die Schweiz, die keinem Militärbündnis angehöre, habe gegenüber anderen europäischen Ländern einen Wettbewerbsnachteil.

Um diesen Nachteil wettzumachen, fordert das VBS eine volle Kriegskasse: «Die Fähigkeit, Anzahlungen zu leisten, ist ein zentraler Hebel zur Verkürzung von Lieferfristen», schreibt das Departement in seinem Bericht an den Bundesrat. Bisher galten Anzahlungen von einem Drittel des Kaufpreises in der Branche als üblich. Gewisse Länder sind laut VBS neuerdings aber sogar dazu bereit, hundert Prozent des Verkaufspreises im Voraus zu zahlen.

Ganzer Artikel auf Tagesanzeiger (Bezahlartikel), Foto: VBS/DMA