Petition will die Schweiz sicherer machen

Drohnen, Marschflugkörper und Raketen bedrohen auch die Schweiz. Sowohl die militärische, wie auch die zivile Infrastruktur ist diesen Bedrohungen aus der Luft praktisch schutzlos ausgeliefert. Die wenigen verbliebenen Mittel im Arsenal der Schweizer Armee ist veraltet und nur in geringen Stückzahlen verfügbar. Gleichzeitig verzögert die Politik die notwendige Beschaffung.

Eine breit abgestützte Petition will nun die Politik zu raschem Handeln auffordern. Persönlichkeiten wie Josef Ackermann, Gerold Bührer, Lukas Brosi, Konrad Hummler, Thomas Süssli oder Paul Winiker fordern einen Schutzschirm für die Schweiz, und zwar sofort und ohne Pflästerlipolitik.

Konkret geht es um den Initianten um einen verlässlichen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der Luft um Bevölkerung, Hab und Gut und kritischen Infrastrukturen zu schützen.

Fähigkeiten zum Schutz des Luftraums sollen rasch aufgebaut, Liefertermine verlässlich abgesichert und die sicherheitspolitische Resilienz gestärkt werden. Jedes weitere Zuwarten vergrössere die Sicherheitslücke, denn der Himmel über der Schweiz schütze sich nicht von selbst, so die Initianten.

Die Petition fordert für 2027 kurzfristig zusätzliche 4 Milliarden Franken in Form eines Sonderrüstungsprogrammes neben dem ordentlichen Armeebudget, mittelfristig brauche ein wirksamer Schutzschirm 10 Milliarden und langfristig soll die Armee sowohl in der Luft als auch am Boden mit insgesamt 40 Milliarden Franken gestärkt werden.

Die Petition kann über die Webseite https://schutzschirm.ch unterschrieben und unterstützt werden.

Quelle: Defence & Security News (Foto: Schutzschirm Schweiz)